Gesunde Ernährung von Säuglingen

Gesund ins Leben

Gesund ins Leben


Quelle: www.gesundinsleben.de

Fortbildung: Säuglingsernährung

Wie lange soll ich stillen? Woran erkenne ich, dass mein Kind für seinen ersten Brei bereit ist? Welche Lebensmittel darf ich ihm dann geben? Als Mediziner oder medizinisches Fachpersonal müssen Sie häufig Fragen zur Ernährung im ersten Lebensjahr beantworten. Das Netzwerk Gesund ins Leben bietet deshalb auf der Basis der aktuellen Handlungsempfehlungen eine Fortbildung zur Säuglingsernährung an.

Termine 2014

19. März 2014 in Hannover


22. März 2014 in München


29. März 2014 in Münster


31. März 2014 in Kiel


2. April 2014 in Herne


2. April 2014 in Sigmaringen


4. April 2014 in Hamburg


30. April 2014 in Dresden


7. Mai 2014 in Bielefeld (Teil 1)


13. Mai 2014 in Rendsburg


14. Mai 2014 in Bielefeld (Teil 2)


14. Mai 2014 in Trier


17. Mai 2014 in München


19. Mai 2014 in Bad Segeberg


19. Mai 2014 in Esslingen


21. Mai 2014 in Kassel


25. Juni 2014 in Hamburg


7. Juli 2014 in Husum


9. Juli 2014 in Offenburg


23. Juli 2014 in Gießen


23. August 2014 in Essen


3. September 2014 in Bensberg


8. September 2014 in Lübeck


9. September 2014 in Wiesbaden


20. September 2014 in Wuppertal


18. Oktober 2014 in München


20. Oktober 2014 in Heilbronn


24. Oktober 2014 in Bochum


5. November 2014 in Freiburg


8. November 2014 in München


12. November 2014 in Saarlouis-Dillingen


15. November 2014 in Fulda




Das Netzwerk "Gesund ins Leben" macht sich bekannt

Das Netzwerk Gesund ins Leben stellt sich und seine Medienangebote für Multiplikatoren bei verschiedenen Fachveranstaltungen vor. Die aktuellen Termine finden Sie auf dieser Seite. Außerdem vermittelt "Gesund ins Leben" die Handlungsempfehlungen des Netzwerks bei Fortbildungen für Fachkräfte.



Gesunde Ernährung von Säugligen

Stillen
Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Kind. Nach den Handlungsempfehlungen – ein Konsensuspapier im Auftrag des bundesweiten Netzwerk Junge Familie1, sollen Mütter ihre Kinder mindestens bis zum Beginn des 5. Monates voll stillen. Das Abstillen erfolgt schrittweise ab Einführung der Beikost. Industriell hergestellte Säuglingsmilch auf Kuhmilchbasis ist eine Alternative für Mütter, die aus verschiedenen Gründen nicht stillen.

Häufigkeit und Zeitpunkt des Stillens / Fütterns
In den ersten Wochen und Monaten wird nach Bedarf gestillt bzw. gefüttert, d. h. immer dann, wenn das Kind danach verlangt und nicht nach festgelegten Uhrzeiten. Dies kann in den ersten Tagen und Wochen 10- bis 12-mal in 24 Stunden sein. Mit der Zeit spielt sich ein Mahlzeitenrhythmus ein, der sich an den für Erwachsene empfohlenen Rhythmus von fünf Mahlzeiten pro Tag annähert. Bei industriell hergestellter Säuglingsmilch sind die Herstellerangaben zu beachten und genau einzuhalten.

Beginn der Beikost
Beikost sollte frühestens mit Beginn des 5. Monats und bis spätestens mit Beginn des 7. Monats eingeführt werden. In Deutschland bekommen Säuglinge üblicherweise als erste Beikost Gemüse (geeignet sind Karotten, Pastinaken, Zucchini, Fenchel, Kohlrabi). Karottenpüree schmeckt leicht süßlich und löst selten Allergien aus. Um das Kind an die Löffelfütterung zu gewöhnen wird mit wenigen Löffeln vor der Milchmahlzeit (mittags) begonnen; die Mengen werden Tag für Tag gesteigert. Isst Ihr Kind etwa 100 g Karottenpüree wird der Brei Woche für Woche um eine Zutat erweitert: Kartoffel und etwas Öl, Fleisch. Alle mageren Fleischteile sind ge eignet (auch im Glas als pürierte Fleisch-Zubereitung erhältlich).

Getränk
Ab der ersten Breimahlzeit kann dem Baby Extra-Flüssigkeit angeboten werden, ab dem dritten Brei braucht es etwa 200 ml Flüssigkeit pro Tag. Sie wird zusätzlich zu den Milchmahlzeiten in der Flasche, später in einer Tasse/Becher gegeben. Geeignet sind Wasser, ungesüßter Tee. Bis Ende des ersten Lebensjahres steigert sich der Flüssigkeitsbedarf auf bis zu 700 ml pro Tag.

Übergang zur Familienkost
Mit Beginn des 10. Monats erfolgt der Übergang zur Familienkost schrittweise. Üblich sind drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) und zwei Zwischenmahlzeiten (am Vormittag und am Nachmittag). Die Zutaten der Breie werden nicht mehr püriert, sondern nur noch zerdrückt. Auf Salz und Gewürze weitgehend verzichten.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium www.ernaehrung.bayern.de


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