Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

 

Richtig essen in der Schwangerschaft:

Eine kleine Aufklärungsreihe

 

Über Ernährung in der Schwangerschaft gibt es unzählige Informationen. Ob im Internet, in Zeitschriften, in Blogs oder im Fernsehen. Auch Tipps von Oma, Freunden und Bekannten spielen eine große Rolle; manches Mal auch ungefragt. Jeder weiß offenbar alles und kennt die absolute Wahrheit. Sachliche und wissenschaftlich fundierte Informationen sind deswegen mehr als wünschenswert. Daher finden Sie im aid-Newsletter in den kommenden Wochen eine mehrteilige Reihe Richtig essen in der Schwangerschaft . Hier werden Folsäure, Jod und Eisen, Bewegung und Lebensmittelinfektionen thematisiert.

Tatsache ist: Die Ernährung während der Schwangerschaft unterscheidet sich nur geringfügig von den allgemeinen Empfehlungen. Normalgewicht für die Mutter, ausreichend Bewegung und ein ausgewogenes Essen und Trinken beider Partner entsprechend der aid-Ernährungspyramide schaffen die idealen Voraussetzungen für einen guten Schwangerschaftsverlauf und einen gesunden Start ins Leben.

Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf steigt jedoch in der Schwangerschaft zum Teil deutlich an. Durch die höhere Nahrungsaufnahme und Anpassungsprozesse (zum Beispiel eine erhöhte Aufnahme und verminderte Ausscheidung) im Körper der Schwangeren kann der erhöhte Bedarf bei den meisten essenziellen Nährstoffen gedeckt werden. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure und Jod kann über die normale Ernährung aber nicht erreicht werden. Ob die Versorgung mit Eisen ausreichend ist, muss individuell ärztlich untersucht werden.

Ausreichend Bewegung in der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf Mutter und Kind aus. Werdende Mütter können Sportarten, die kein erhöhtes Sturz- oder Verletzungsrisiko mit sich bringen, auch weiterhin ausüben. Übergewichtigen Frauen kann es dabei helfen, die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft im Rahmen zu halten. Viele Schwangere neigen dazu, den Energiebedarf zu überschätzen und essen häufig mehr als notwendig ist.
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Weitere Informationen finden Sie im aid-Heft Das beste Essen in der Schwangerschaft , Bestell-Nr. 61-1605, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de oder direkt unter:
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1605

Quelle: www.aid.de


Essen in der Schwangerschaft: Unbesorgt!



Neue Lebensmittelliste zeigt: Trotz anderer Umstände muss die Ernährung keine Umstände bereiten

Eine Schwangerschaft weckt das Verantwortungsbewusstsein der werdenden Mutter. Schließlich möchte man alles richtig machen, um die gesunde Entwicklung des Ungeborenen nicht zu gefährden. Gerade bei der ersten Schwangerschaft ist die Verunsicherung oft groß. Was darf ich jetzt essen und was könnte meinem Kind schaden? Während die einen im Glauben, für zwei essen zu können, ungeniert schlemmen, verkneifen sich andere aus Angst vor minimalen Alkoholmengen sogar Bananen. Doch ist es wirklich so kompliziert?

Im Grunde brauchen Schwangere nur einige wenige Punkte zu beachten. Wichtig ist es, sich als erstes von dem Klischee zu verabschieden, nun ordentlich „reinhauen“ zu dürfen. Das winzige Lebewesen, das im Bauch heranwächst, verbraucht schließlich nicht die Kalorien eines Erwachsenen. Selbst wenige Wochen vor der Geburt liegt der Energiebedarf lediglich zehn Prozent höher als vor der Schwangerschaft. Das entspricht gerade mal einem Butterbrot mit Käse mehr pro Tag. Wer es hier allzu sehr übertreibt, sammelt nicht nur schwer wieder loszuwerdende Schwangerschaftspfunde, sondern legt seinem Kind möglicherweise auch den Grundstein für späteres Übergewicht.

Anders sieht es hingegen mit Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen  aus. Hier steigt der Bedarf deutlich. Für Schwangere heißt es daher: Einen Blick mehr auf die Qualität und Frische der Lebensmittel werfen. Je unverarbeiteter ein Produkt ist, umso mehr Nährstoffe stecken noch drin. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Tierische Lebensmittel sollten mindestens einmal erhitzt worden sein. Auf rohen Produkten können sich allerlei Keime tummeln. Da der kindliche Körper alle Ressourcen für seine Entwicklung ausschöpft, wäre eine Infektion das Letzte, was das kleine Wesen braucht. Lebensmittelhygiene ist also das A und O.

Aber sind Genussmittel nun gänzlich verboten? Gegen ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag spricht auch in der Schwangerschaft nichts. Von alkoholischen Getränken oder Energiedrinks sollten werdende Mütter zum Wohl des Ungeborenen allerdings die Finger lassen.

Wie Schwangere sich und ihre Kinder gut versorgen, vermittelt die neue Lebensmittelliste „Schwangerschaft“. Wie es nach der Geburt weitergeht, verrät die Lebensmittelliste „Stillzeit“. Beide Unterlagen sind ab sofort im Onlineshop unter ww.fet-ev.eu erhältlich.

Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer


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